Email-Marketing: Know-how & Komplettlösung für Ihre Kampagnen

Sie interessieren sich für Email-Marketing und sind auf der Suche nach kompaktem Know-how rund um dieses Thema? Oder Sie überlegen derzeit, wie Sie Ihre E-Mail-Marketingkampagnen zielführend und kanalübergreifend über eine vernetzte Plattform gestalten können? Dann sind Sie hier genau richtig.

E-Mail-Marketing ist eines der meistgenutzten Online-Marketing-Instrumente und gleichzeitig eine Form des Direktmarketings. Es bezieht sich auf die Arbeit mit Electronic Mails bzw. E-Mails und dient Unternehmen dazu, die bestehenden Kundenkontakte weiterhin auszubauen und zu festigen. Das Ziel des E-Mail-Marketings ist Kundenbindungund -gewinnung. Mittels eines Newsletters informieren Unternehmen regelmäßig über Produktinnovationen, Angebote, kommende Events oder andere Neuigkeiten, wodurch Kunden leichter in das Unternehmen integriert werden. Mit jedem versendeten Newsletter lässt sich das Gesamtbild des Unternehmens stärken und das Kundenvertrauen nachhaltig aufbauen. Zudem gilt E-Mail-Marketing nach wie vor zu den beliebtesten Instrumenten im Bereich der Produkt- und Marktforschung.

3 wichtigste Vorteile im E-Mail-Marketing

 1. Schnelligkeit und Kosteneffizinenz

Der Versand von E-Mails ist schnell und kostengünstig. Mit einem geringen Kostenaufwand lässt sich eine große Anzahl von Personen erreichen, die sich für die zugesandten Informationen interessieren, da sie dem Empfang werblicher E-Mails zugestimmt haben. Mithilfe von E-Mail-Marketing Software wird eine hohe Versandgeschwindigkeit realisiert - binnen weniger Sekunden landen die E-Mails auch bei einer großen Anzahl von Adressdaten im Postfach der Empfänger.

 2. Messbarkeit

Ein großer Vorteil von E-Mail-Marketing ist die Messbarkeit. Die Erfolgskontrolle über mit einer professionellen E-Mail-Marketing Software versendete E-Mails gestaltet sich recht einfach. Fragen wie: Welche Links haben die höchste Klickrate generiert oder wer hat anschließend einen Kauf getätigt, können innerhalb kürzester Zeit beatwortet werden. Demnach lässt sich im Handumdrehen ermitteln, ob eine E-Mail-Kampagne erfolgreich war. Hierfür stehen eine Vielzahl von Kennzahlen im E-Mail-Marketing zur Verfügung, die bei der Analyse hilfreich sind. 

 3. Personalisierung

Personalisierung im E-Mail-Marketing zielt darauf ab, eine direkte Beziehung zu den Empfängern aufzubauen und die Kundenbindung zu stärken. Sie generiert höhere Klick- und Conversion Rates als Mailings die nicht an den Empfänger angepasste Inhalte enthalten. Der Grund liegt auf der Hand: Die Empfänger werden direkt angesprochen und erhalten Informationen, die für sie relevant sind. Hierfür kann eine Vielzahl von Daten verwendet werden. Der klassische Fall ist eine persönliche Anrede des Empfängers anstatt mit „Liebe Leser/innen“ zu starten. Das ist jedoch nur der Anfang. Der Personalisierung sind keine Grenzen gesetzt - vorausgesetzt die Datenlage stimmt. So freuen sich Empfänger über persönliche Glückwünsche zum Geburtstag oder Namenstag sowie zum Jahrestag ihrer ersten Bestellung. Die Königsdiziplin sind individuelle Produktempfehlungen, die Empfängern in Echtzeit die passenden Produkte anzeigen.

Formen im E-Mail-Marketing 

Unternehmen, die mit ihren Kunden in einen Dialog treten und eine moderne Kundenbetreuung bieten, kommen um das Thema E-Mail-Marketing nicht herum. Dabei lässt sich zwischen zwei verschiedenen Formen der Kommunikation im E-Mail-Marketing unterscheiden. Bei den Firmen, die ihre Mailings an einzelne Personen adressieren, spricht man von einer so genannten one-to-one-Kommunikation. Diese dient dazu, Kunden persönlich anzusprechen und die Angebote auf sie abzustimmen. Im Gegensatz dazu sprechen Unternehmen mit ihren E-Mails bei einer one-to-many-Kommunikation mehrere Personen an. Bei dieser Art der Kommunikation orientiert sich die Ausrichtung des Inhalts an Kundengruppen. Als Konsequenz daraus kann der E-Mail-Versand mithilfe entsprechender E-Mail Software erfolgen. 

Automatisierte E-Mails

Das Prinzip von automatisierter E-Mails beruht darauf, dass einmal eingerichtete E-Mails vollautomatisch anhand vorher festgelegter Ereignisse versendet werden. Dies wird auch als Marketing Automation bezeichnet. Zu den typischen Beispielen gehören: Kauf eines Produktes oder Erste-Schritte-E-Mails nach einer Registrierung. Da sich diese E-Mails meist genau auf ein bestimmtes Ereignis beziehen, haben sie eine hohe Akzeptanz bei den Empfängern und weisen auch höhere Öffnungs- und Klickraten als herkömmliche Newsletter auf. Mithilfe einer Marketing Automation kann der Umsatz erhöht und die Kundenbeziehung vertieft werden.

Automatisierte E-Mails müssen nicht bei einer einzigen E-Mail enden. Sie können auch als mehrstufige E-Mail-Serien angelegt werden, in denen Empfänger über einen längeren Zeitraum – je nach erfolgter Aktion – regelmäßig kontaktiert werden.

Je nach Versandauslöser werden die verschiedenen Typen von automatisierten E-Mails als Trigger- oder Transaktionsmailings bezeichnet.

  • Triggermails

Als Trigger-Mails bezeichnet man anlassbezogene E-Mails, die durch ein konkretes Ereignis ausgelöst („getriggert“)  und automatisch versendet werden. Klassische Beispiele für einfache Trigger-Mails stellen Willkommens-E-Mails nach einer Registrierung, Nachfallsmailings bei abgebrochenen Transaktionen oder automatisierte Glückwünsche zu Geburtstag oder Namenstag dar. Da es sich bei Triggermailings um eine anlassbezogene Nachrichten mit oft hochpersonalisiertem Content handelt, sind die Aufmerksamkeit und somit auch die Öffnungsraten der Empfänger überdurchschnittlich hoch.

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Abb. 1: Geburtstagsmail

  • Transaktionsmails

Transaktionsmails sind Nachrichten, die sich auf eine bestimmte Transaktion bzw. den dadurch ausgelösten Prozess beziehen. Hierunter fallen neben E-Mails, die im Rahmen eines Vertragsabschlusses übersandt werden auch andere Benachrichtigungen und Bestätigungen. Zu den besten Beispielen für Transaktionsmails zählen Bestellbestätigungen, Versandbenachrichtigungen, Rechnungen sowie Nachrichten über zurückgesetzte Passwörter. Regulär sind Transaktionsmails werbefrei und bedürfen keines Opt-ins. Durch ihr besonderes Interesse auf Seiten der Empfänger spielen sie allerdings auch für die Werbekommunikation eine wichtige Rolle. Sofern die Werbeeinwilligung vorliegt, lassen sich Transaktionsmails mit weiteren Angeboten spicken, beispielsweise Cross- und Upselling-Vorschläge zu soeben erworbenen Produkten.

Abb. 2: Buchungsbestätigung

Klassischer Newsletter

Unter dem Begriff „Newsletter“ wird der Versand von E-Mails verstanden, die jeweils eine ähnliche Form und einen ähnlichen Inhalt aufweisen. Ziel eines E-Mail-Versands ist es, sich in das Gedächtnis der registrierten Abonnenten zurückzurufen und ihnen einen Überblick über die aktuellen Ereignisse zu geben. Charakteristisch für klassische Newsletter sind die optimierten Call-to-Action-Elemente, die zu einer bestimmten Handlung anfordern. 

 

Abb. 3: Klassischer Newsletter

Standalones

Anders als klassische Newsletter sind Standalones oder sogenannte One-Shot-Kampagnen monothematisch angelegt. Sie behandeln jeweils nur ein Thema und sind nicht Teil einer regelmäßigen Kampagnen-Kommunikation. Typische Beispiele sind Einladungen zu Events oder eine zeitlich begrenzte Sonderaktion. Für jedes Standalone-Mailing gibt es einen Anlass und je nach Thema wird die Zielgruppe ausgewählt. So werden Mailings bei Bedarf nur einem Teil des regulären Empfängerstamms zugesendet – und zwar den Empfängern, für die das Thema wirklich relevant ist. Für jedes Standalone-Mailing gibt es einen Anlass und je nach Thema wird die Zielgruppe ausgewählt. So werden Mailings bei Bedarf nur einem Teil des regulären Empfängerstamms zugesendet – und zwar den Empfängern, für die das Thema wirklich relevant ist.

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Abb. 4: Standalones

Rechtliche Aspekte

Aus rechtlicher Sicht müssen beim Versand von Mailings oder Newslettern mit werblichem Inhalt einige Richtlinien beachtet werden, damit keine Abmahnungen drohen. Grundsätzlich gilt, dass werbliche E-Mails den Empfängern nur dann zugesandt werden dürfen, wenn sie ihr Interesse an dem Erhalt der Newsletter bestätigt haben. Ein solches Einverständnis erfolgt in Deutschland durch das so genannte Double-Opt-In-Verfahren. Ein Nutzer, der seine E-Mail-Adresse in einen Verteiler eingetragen hat, wird durch eine anschließende E-Mail aufgefordert, seine Anmeldung zu bestätigen. Erst nach einer erfolgreichen Bestätigung der E-Mail-Adresse ist das Double-Opt-In-Verfahren abgeschlossen und die Adresse kann rechtsicher zum Einsatz kommen. Direkt darunter sehen Sie ein Beispiel für DOI-Mail.

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Abb. 5: DOI-E-Mail