28+ Kunden-Kontaktpunkte zur Gewinnung neuer Newsletter-Interessenten

Der erfolgreiche E-Mail-Marketing-Plan fußt auch auf einer ausgeklügelten Strategie zur Adressgewinnung. Dabei existieren neben der Webseite viele weitere interessante Customer Touchpoints - Kontaktpunkte mit Kunden und Interessenten, die sich in diversen Szenarien auch zur Bewerbung des Newsletter-Services eignen könnten. Wer dabei wichtige außer Acht lässt, vergeudet mitunter viel Potenzial. Denn das Verteilerwachstum bleibt dann weit hinter den Möglichkeiten. Welche Touchpoints gibt es, wo könnte eine weitere effektive Checkbox „Newsletter bestellen“ oder ein Link zur Registrierung platziert werden? Anbei 28 gedankliche Impulse.

 

  • Der Abschluss eines Kaufprozesses, also z. B. bei Eingabe der Lieferanschrift und/oder auf der Bestellbestätigungsseite. (Hierbei gilt eine rechtliche Vereinfachung, das Soft Opt-in.)
  • Die Registrierung für eine Community, für ein Forum, die Eröffnung eines Benutzerkontos oder Ähnliches.
  • Das Kontaktformular auf der Webseite? Kann ebenso um ein Häkchenfeld „Newsletter abonnieren“ ergänzt werden.
  • Gleichsam der White Paper-Zugang.
  • Sowie die Software-Registrierung – vor dem Download oder vor Beginn der Installationsroutine auf dem Rechner.
  • Enthält Ihre Signatur - und die Ihrer Mitarbeiter - bei ausgehenden E-Mails, Forenbeiträgen, Blogkommentaren und Postings in sozialen Netzwerken einen Newsletter-Hinweis? Wäre dies sinnvoll?
  • Lohnt sich ein Anreizsystem für Mitarbeiter, das valide neue Opt-ins belohnt, die auf Messen, in Workshops, Schulungen, im Telemarketing etc. gewonnen wurden?
  • Vergessen Sie nicht, Ihren Newsletter durch Veröffentlichung der jeweils aktuellen Ausgabe zu bewerbenZ. B. in thematisch passenden Foren oder sozialen Netzwerk-Gruppen. Oder in einer Statusmeldung auf Xing, Facebook, Twitter usw. Oder in einem Newsletter-Archiv, wie das WAI.de. (Idealerweise wird eine Variante publiziert, die frei von persönlichen Daten ist.)
  • Mund-zu-Mund-Werbung in Ihrer Zielgruppe durch „Newsletter weiterempfehlen“-Funktionen (sogenanntes „Tell-a-Friend“) oder Share-with-your-Network (SWYN) können fruchtbar sein. Evtl. sogar als primärer Mailing-Aufhänger, statt bloß als funktionales E-Mail-Anhängsel.
  • Der Brief- und Faxverkehr mit Kunden, Interessenten und Partnern bietet ebenso häufig noch genügend Werbefläche für einen Newsletter-Hinweis („PS: …“). Denken Sie z. B. an Rechnungen, Ankündigungen des Außendienstbesuchs oder andere Benachrichtigungen.
  • Lohnt ein Hinweis in „klassischer“ Reklame, wie adressierte Werbesendungen, Printanzeigen oder Rundfunk-Spots? Oder auf Flyern, Kugelschreibern, Servietten, Bierdeckeln etc.? Selbst das teure TV ist nicht abwegig - vgl. den Cablevision Service iO TV.
  • Vergüten Sie auch erfolgreich vermittelte und valide Newsletter-Bestellungen im Rahmen Ihres Affiliate-Partnerprogramms („Affiliate-Marketing“). Nicht nur Verkäufe.
  • E-Mail-Anzeigenschaltungen in thematisch passenden Verteilern Dritter sind auch denkbar – etwa im Stand-Alone-Format, als Banner oder Text-Anzeige.
  • Suchmaschinenoptimierung etwa für eine dezidierte Internetdomäne zum Newsletter (z. B. „DrOetker-Newsletter.de“)
  • Visitenkarten – eine eigene Domain (s.o. bei 14.) oder ein Kurz-Link zur Newsletter-Anmeldung unter der Website-URL platzieren. Oder sogar zusätzlich einen Kontingent an Sonderkarten produzieren, die allein den Newsletter bewerben? Warum nicht.
  • Suchmaschinenwerbung auch für den Newsletter schalten, bspw. mittels AdWords/AdSense von Google?
  • Kommen Anzeigen in sozialen Netzwerken infrage, wie z. B. Facebook Ads?
  • Wie schaut es im Corporate Weblog aus – enthalten Navigation und Marginalspalte einen prominenten Newsletter-Hinweis? Kann auch das Kommentar-Formular um ein Häkchenfeld für die Newsletter-Anmeldung ergänzt werden? Bietet sich die Platzierung eines Newsletter-Links unter ausgewählten Beiträgen an?
  • Anmelde-Funktionen oder Newsletter–Hinweise in den sozialen Netzwerkenfördern ebenfalls das Verteilerwachstum. Bei Facebook lassen sich hierzu z. B. leicht iFrame-Reiter anlegen („Custom Page Tabs“). Bei den Google Plus Unternehmensseiten empfiehlt sich ein Verweis in der Rubrik „empfohlene Links“ oder „Intro“. Bei YouTube und Twitter kann mit Hintergrundgrafiken gearbeitet werden. Zapfen Sie alle Tools an, in denen Sie präsent sind.
  • Bieten Sie Ihrer Zielgruppe mobile Applikationen? Auch aus Apps heraus lassen sich Newsletter-Anmeldungen anregen. Per integriertem Formular oder über den Umweg im Browser. Ersteres betrifft auch die Variante Mobile Signup Ads.
  • QR-Code-Werbung für den Newsletter, die auf eine mobile-optimierte Landing Page verweist?
  • Oder die Möglichkeit anbieten, sich per SMS an eine bestimmte Rufnummer in den E-Mail-Verteiler einzutragen?
  • Im Büro oder am Point-of-Sale Anmelde-Formulare auslegen, Terminals bereitstellen oder beim Kauf E-Mail-Adresse inklusive Werbeeinverständnis durch die Verkäufer erfassen.
  • Den Anrufbeantworter-Text oder die Telefon-Warteschleife um einen Newsletter-Hinweis ergänzen?
  • Co-Sponsoring-Maßnahmen mit Hilfe spezialisierter Adresshändler ermöglichen die Gewinnung vieler Neu-Abonnenten in kürzester Zeit.
  • Auch die Co-Registrierung („Co-Reg“) ist eine probate Form der Verbundwerbung, mit der kosteneffizient neue Interessenten-Quellen erschlossen werden können.
  • Das Video-Inventar auf YouTube kann jeweils mit einem klickbaren Link zur Newsletter-Anmeldeseite abschließen. (Technisch ist es auch möglich, zum Video-Abschluss ein funktionstüchtiges Anmelde-Formular einzublenden.)
  • Enthalten all Ihre Präsentationen und Webinare Newsletter-Hinweise? Bei Letzteren nicht nur „gesprochen“, sondern auch niedergeschrieben? Allein über Slideshare, LinkedIn & Co können viele Sichtkontakte entstehen. Gerade dann, wenn die Präsentation vielfach auf den Webseiten Dritter eingebunden wird. Evtl. kommt ein Service wie LeadShare infrage …