6 kreative & konzeptionelle Ideen für zündende Newsletter

Timing, Frequenz und relevante Inhalte – all das sind wichtige Bausteine für erfolgreiche Newsletter-Kampagnen. Und nicht zu vergessen die Gestaltung. Denn ist der erste Eindruck eher so lala, landet die Nachricht (evtl. samt ihrer Nachkommen) ungelesen im Papierkorb. Ein Blick auf die Trends im Werbepostfach liefert immer wieder frische Ideen für Verbesserungen, und manchmal versprechen bereits vermeintlich einfache Kniffe mehr Erfolg.

Anbei finden Sie sechs Anregungen. Falls Sie auf der Suche nach noch mehr inspirierenden Ideen für ein gelungenes E-Mail-Marketing sind, dann werfen Sie am besten einen Blick auf unsere Newsletter-Beispiele.

Großflächige Hintergründe

Durch den in der Regel unbunten Hintergrund ist die häufigste Newsletter-Farbe Weiß. Darin schlummert eine Chance. Denn mit einem alternativen Grund-Anstrich können Versender sich im Postfach von der Konkurrenz abheben: Beim Blättern sticht der kolorierte Newsletter hervor, und mehr Aufmerksamkeit bedeutet in der Regel auch mehr Response. Dieser Effekt lässt sich potenzieren, indem Newsletter-Hintergründe mit stimmungsvollen Grafiken ausgeschmückt werden. Doch Vorsicht: Nicht alle E-Mail-Programme unterstützen die gesamte Palette an HTML- und CSS-Anweisungen für Hintergründe...

3, 2, 1: Flash-Sales & Countdowns

Nie zuvor warteten so viele Newsletter mit agilen Countdowns auf wie am Black Friday und Cyber Monday. Die rückwärtsschreitenden Timer eignen sich, um Befristung zu betonen und mehr Handlungsdruck zu erzeugen. Gerade bei sehr kurzen Angebots-Zeiträumen von wenigen Stunden (Flash Sales) lässt sich damit die Aktualität des Newsletters unterstreichen. Über die tatsächliche Wirksamkeit mag es unterschiedliche Erfahrungen und Ansichten geben. Doch dem großen Interesse tat dies auch im vergangenen Webinar zu den Must-haves für 2016 keinen Abbruch. Untenstehend zwei Beispiele, die mit Movable Ink bzw. MotionMail realisiert wurden:

Countdown aktiv
 

Die Handlungsaufforderung!

Die Handlungsaufforderung ist das zentrale Response-Element im E-Mail-Werbemittel. Gute Calls-to-Action stechen unmittelbar hervor und beantworten die stummen Leserfragen „Was soll ich tun“ sowie „Warum lohnt sich das“. Formell muss es sich dabei nicht immer um das archetypische Rechteck mit abgerundeten Ecken handeln. Dezente Animationen und Kreativität in Form und Farbe verleihen dem wichtigen Aufruf das gewisse Etwas. Natürlich unter der Nebenbedingung, dass er immer noch klar als Button erkennbar bleibt – hier ein schöner Kompromiss:

Thematisch passend inszenierte Call-to-Action

 

Mit Geschichten punkten...

Das Newsletter-Programm benötigt Content-Marketing. Unterhaltsame Darstellungen und Geschichten bieten eine willkommene Abwechslung inmitten von Batterien einseitiger Werbeversprechen. Zwar ist es aufwändig, gute Plots zu produzieren; noch dazu fehlt es im Gegensatz zur Produktabbildung vielleicht an unmittelbarer Response- und Umsatzwirksamkeit. Doch auch wer dem Interessenten ein Lächeln oder Staunen entlockt, hat etwas gewonnen. Schließlich zählt die Einstellung zu Marken und Produkten ebenfalls zu den Zielgrößen der Newsletter-Maßnahmen. Auch, wenn sie sich schlechter erfassen lässt als der Klick. Anbei zwei Beispiele, die das Gewicht guten Storytellings anreißen:

Halloween

 

Interaktive Newsletter?

Noch besser wirken Geschichten, wenn sie sich erst im Zusammenspiel zwischen Leser und Werbemittel entfalten. Interaktive E-Mails entsprechen dem Gedanken des Readership-Involvement-Commitment(RIC)-Konzeptes zur Mailing-Gestaltung: Je länger sich der Leser mit dem Newsletter beschäftigt, desto höher ist sein Involvement und auch die Response-Wahrscheinlichkeit. Die Abonnenten sollen also in Interaktion verwickelt werden. Nachteil ist, dass interaktive Elemente, wie die in den folgenden zwei Beispielen, auf für E-Mail-Verhältnisse ausgefallenen Formatierungs-Anweisungen beruhen. Sie werden daher nicht in allen Postfächern zuverlässig funktionieren:

Wechselnde Bilder bei Mouse-over-Ereignissen 

 

E-Mails als „Serien-Täter“

„Weihnachts-Special 3 von 12“ - Serien-Elemente sind prima, um den Lesern zu zeigen, dass sie ein abgestimmtes und durchdachtes Newsletter-Programm abonniert haben, und keine losen Einzelmaßnahmen. Zudem lassen sich hierdurch die Erwartungen bezüglich der kommenden Ausgaben gezielt abgesteckt. Ein Beispiel bietet Blair.com:

Weihnachtsserie von Blair (hier die Vorschaufenster der ersten 7 Newsletter)

 


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Marc Bohnes

Marc Bohnes

Product Strategy Director

Email: [email protected]

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