trustedDialog: Firmenlogo statt Absendername im Postfach

Gratulation: Der Premiumdienst trustedDialog von United Internet Dialog feiert gerade mit Toyota seinen hundertsten Kunden. Anbei einige Gründe, warum es sich lohnt, über kurz oder lang mal einen Blick darauf zu werfen.

trustedDialog als Akkreditierungsstelle

trustedDialog prüft E-Mails auf Absenderfälschung und Unversehrtheit und quittiert ihre Echtheit mit einem blauen Signet neben dem Absendernamen. Die beiden großen Postfach-Anbieter GMX und WEB.DE zählten 2009 zu den Mitgründern; sie setzten das aufmerksamkeitsstarke Siegel als Erste um. Ende 2010 schloss sich T-Online an, ein weiteres Jahr später Freenet sowie GMX.AT. Die Marktabdeckung beträgt heute in Deutschland rund 65 % der primär genutzten Privatpostfächer.

Technisch fußt der Service auf dem DKIM(DomainKeys Identified Mail)-Verfahren. Grundvoraussetzung für eine Zertifizierung ist somit, dass die genutzte Mailsoftware ausgehende Nachrichten digital signiert. Nur so kann trustedDialog Fälschungen effektiv aufdecken und Spam und Phishing unterbinden.

DKIM ist heute quasi Standard im seriösen Werbemail-Verkehr. Sofern Sie Ihre Nachrichten über die Infrastruktur eines professionellen Dienstleisters zustellen, erfüllen Ihre Nachrichten das Erfordernis damit meist automatisch. Nicht zuletzt, da die CSA-Whitelist DKIM in ihren Aufnahmekriterien vorschreibt.



Blick ins GMX-Postfach: Anteil der DKIM-Verwender nach 12 populären Mailsoftwares
Blick ins GMX-Postfach: Anteil der DKIM-Verwender nach 12 populären Mailsoftwares

 

Mehr Aufmerksamkeit durch Absenderlogos

Die Abonnenten vor Phishing zu schützen ist der Kerngedanke von trustedDialog. Das ist viel wert. Der Dienst kann aber noch mehr. Zertifizierte Absender werden – wie bei der CSA – in der Positivliste von GMX, WEB.DE und Freenet und zusätzlich auch bei T-Online vermerkt. Bei WEB.DE gelangen Nachrichten zudem von vornherein in den Ordner „Freunde & Bekannte“ anstatt in den weniger oft frequentierten Werbeordner „Unbekannt“. Und schließlich unterbleibt bei der Betrachtung Ihres Newsletters die Einblendung ablenkender Werbebanner in GMX und WEB.DE.

Für viele am interessantesten ist aber die grafische Absenderkennung. So ermöglicht der Zusatzdienst „Inbox Branding“ Versendern, ein 100 x 14 Pixel großes Firmenlogo mit der Absenderadresse zu verknüpfen. Im Postfach sieht der Abonnent dann ein Bild anstelle des Absendernamens. Die Aufmerksamkeitswirkung ist groß, wie Eyetracking-Experimente belegen.

 

Kein Dienst für jedermann

Marketer, die das „trustedDialog plus Inbox Branding“-Paket nutzten, kamen im Zeitverlauf. Sie gingen aber mitunter auch wieder. Der Dienst kostet und ist gleichsam kein Garant für mehr Klicks oder Umsatz. Er eignet sich daher nicht für jedermann in gleichem Maße.

Ein kleiner Rückblick:

Einer der ersten gewichtigen Abgänge, die mir auffielen, war airberlin Mitte vergangenen Jahres. Etwa zur gleichen Zeit bzw. etwas später experimentierten Neckermann.at und ab-in-den-urlaub.de kurz mit der bildlichen Absenderkennzeichnung. Vor ziemlich genau einem Jahr sprangen JAKO-O ab. Und auch CosmosDirekt prüfte vor einigen Monaten noch, ob die Investition lohnt.

Zu den treuen Kunden zählen meinen Aufzeichnungen zufolge vor allem Modeshops wie BAUR, OTTO oder Zalando. Madeleine gesellte sich im August 2012 dazu, Obi, Klingel und WENZ im Dezember. MyDays startete im Juli dieses Jahres. Und Toyota ist schließlich als hundertster „Jubiläums-Kunde“ seit Oktober dabei.

Bleibt festzuhalten: Ist „Inbox Branding“ etwas, das zu Beginn des neuen Jahres vielleicht mal auf Ihren Prüfstand gehört?



trusteddialog-inboxbranding