Gute Vorsätze fürs neue Jahr – diese Tipps bringen Sie im Job weiter

Haben Sie sich schon gute Vorsätze fürs neue Jahr überlegt? Viele nehmen sich privat vor mehr Sport zu treiben, gesünder zu essen, mehr zu lesen oder dem Binge Watching bei Netflix zu entsagen.

Aber wie sieht es bei Ihnen auf der Arbeit aus? Wir haben ein paar Ideen für gute Vorsätze zusammengestellt, die Ihre Kampagnen weiterbringen. Wenn die großen Projekte bereits jetzt gut geplant sind, vielleicht gelingen dann auch die privaten Vorsätze besser.

 

Starten Sie sauber durch mit einem jährlichen Check-up

Bevor es überhaupt an die Vorsätze fürs neue Jahr geht, nehmen Sie sich die Zeit, um die vergangenen Monate etwas genauer. Schauen Sie sich im Detail an, welche Kampagnen gut laufen? Welche Transaktionsmails, Double-Opt-In-Mails, Serien sind im Einsatz und ist alles noch relevant und läuft wie gewünscht?

Gerade E-Mail-Marketing ist eine der am besten messbaren Marketing-Disziplinen und sie bietet Ihnen eine Fülle an Möglichkeiten zur Analyse. Sie erkennen nicht nur Themen, die bei Ihren Lesern besonders gut funktionieren, sondern Sie können ebenso passende Versandzeitpunkte, Layout-Elemente und Personalisierungsmethoden festlegen. Welche KPI im E-Mail-Marketing wichtig sind und wie sich Zustellrate, Öffnungsrate oder Klickrate berechnen lassen, erfahren Sie in unserem Artikel: Die 10 wichtigsten Messgrößen.

Tipp für Episerver Campaign Nutzer: Mit den Live Analytics steht Ihnen ein Echtzeit-Analyse-Tool zur Verfügung, mit dem Sie die Entwicklung Ihrer Empfänger präzise erfassen. Übersichtlich grafisch dargestellt, erkennen Sie alle relevanten Daten und können in wenigen Klicks Zielgruppen zusammenstellen und direkt in Ihre Kampagnen integrieren. Sprechen Sie uns gerne an und lassen Sie sich die Möglichkeiten von Live Analytics zeigen. Mit einem Experten sprechen   

Gut geplant, ist die halbe Miete: Bereiten Sie einen Kampagnenplan vor

Wenn Ihre Analyse steht und die Ziele fürs neue Jahr entschieden sind, dann fehlt nur noch ein Kampagnenplan. Ihr Redaktionsplan wird sich im Laufe des Jahres noch ändern. Manche Themen brauchen länger, Prioritäten verschieben sich oder spontane Ideen kommen herein. Trotzdem hilft es ungemein, wenn Sie sich einmal die Mühe machen Ihre Themen und Termine zu definieren. Auch in stressigen Zeiten, wenn es einmal hektischer wird, können Sie auf einen Plan zurückgreifen. In unserem Whitepaper „6 Tipps für Ihren Kampagnenplan“ stellen wir Ihnen unter anderem drei Schritte zum perfekten Plan vor:

  1. Notieren Sie wichtige Termine
  2. Finden Sie passende Inhalte
  3. Treffen Sie eine Kanal-Auswahl

Im Mai häufen sich z. B. Feiertage, was beim Bewerben einer Aktion in Betracht gezogen werden sollte. Informieren Sie sich, wann Ihre Zielgruppen in die Sommer- und Schulferien gehen oder welche Brückentage sich anbieten für den perfekten langen Urlaub. Die Urlaubspiraten kommen beispielsweise für 2019 auf 79 Tage, wenn man seine Brückentage gekonnt einsetzt. Wer Urlaub hat, surft anders. 

Sie kennen jetzt die Zahlen vom letzten Jahr und haben einen groben Plan, welche Kampagnen Sie nächstes Jahr realisieren wollen. Jetzt geht es an neue Herausforderungen. Jeder von uns hat Ideen und Projekte in der Schublade liegen, die er schon immer mal angehen wollte. Aber es fehlt meist die Zeit und es ist auch nicht ganz klar, welcher Aufwand dahintersteckt.

Wagen Sie etwas Neues: Setzen Sie eine Marketing Automation auf

Eine Marketing Automation ist vielseitig einsetzbar und spart viel Zeit. Während des Check-ups werden Ihnen bestimmt die inaktiven Leser in Ihrer Empfängerliste auffallen, die schon eine Weile nicht mehr geöffnet oder geklickt haben. Mithilfe einer Marketing Automation können Sie eine Kampagne speziell für inaktive Kunden anlegen und so das Interesse zurückgewinnen. Eine gut gepflegte Empfängerliste beeinflusst ungemein Ihre Versender-Reputation. Je weniger Empfänger Ihre Nachrichten als Spam markieren oder einfach nicht mehr auf ihre Mails reagieren, desto besser stehen Ihre Chancen bei Gmail, Outlook & Co.  Wie das ablaufen kann, sehen Sie in diesen Beispielen:



Joules ist eine beliebte Lifestyle-Marke mit Landhaus-Flair aus Großbritannien. Deshalb lassen sie Schaf, Esel und Schwein für sich in der Reaktivierungskampagne sprechen. In den ersten beiden Mails soll neben der freundlichen Ansprache eine Überraschung die Rückkehr erleichtern. In der dritten Mail wird direkt gefragt, ob man weiterhin E-Mails erhalten möchte.

 Reaktivierungsmail von ReturnPath

Die Deliverability-Experten von ReturnPath erinnern in ihrer Reaktivierungsmail mithilfe von animierten GIFs, wie man das Preference Center nutzt.

Bleiben Sie gut vorbereitet, indem Sie stetig neue E-Mail-Adressen gewinnen

Zusammen mit der Agentur Publicare hat das EHI Retail Institute die Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2018“ herausgebracht, die das E-Mail-Marketing von 1.000 Online-Shops untersucht. 95 % der Shops bieten ein E-Mail-Abonnement an. Das bedeutet, dass E-Mail-Marketing zur Standard-Kommunikation von Online-Shops gehört.

Wo befindet sich bei Online-Shops die Newsletter-Anmeldung?

Die meisten Shops (89 %) machen es Verbrauchern einfach sich zum Newsletter anzumelden. Bei 11 % fand sich allerdings kein Hinweis zum Newsletter im Header oder Footer des Shops. 16,6 % setzen zusätzlich Pop-up-Layer ein und wer Pop-ups nutzt, incentiviert meistens (78 %) auch das Abo.

Damit ein Newsletter funktioniert, benötigt er aktive Leser. Leser verlieren allerdings das Interesse oder melden sich ab. Um dem Schwund entgegenzuwirken, bewerben Sie Ihre Newsletter-Anmeldung regelmäßig über verschiedene Kanäle hinweg. Ein paar Ideen wären:

  • Schalten Sie SEA-Anzeigen für Ihren Newsletter.
  • Optimieren Sie die Seite der Newsletter-Anmeldung für Suchmaschinen.
  • Testen Sie eine Aktion bei Affiliate-Netzwerken.  
  • Stellen Sie auf Events, in Webinaren oder in den eigenen Filialen Ihren Newsletter vor.

Newsletter-Anmeldung via Tablet in den Kaufhof-Filialen

Wie Sie offline neue Newsletter-Leser gewinnen können, zeigt Ihnen Galeria Kaufhof. In den Filialen befinden sich Tablets auf denen sich Interessenten zum Newsletter anmelden können und einen Gutschein bekommen.

Rütteln Sie an Aussagen, wie „Das war schon immer so“: Testen Sie regelmäßig

Eigentlich gehören regelmäßige Tests zu den obligatorischen To-dos eines Online-Marketers. Im Alltag geht der gute Vorsatz öfter Betreffzeilen oder unterschiedliche Layouts zu testen dann doch gerne mal unter. Dabei schaffen Tests klare Fakten und lösen subjektive Meinungen ab. Und Tests überprüfen, ob Geschmäcker, Vorlieben und Verhalten sich mit der Zeit geändert haben. In unserem Artikel „13 Tipps zum Testen“ lernen Sie, wie Sie mit einfachen Mitteln und ein bisschen Kreativität Ihre Kampagnen stetig verbessern.

Schauen Sie über den Tellerrand: Treiben Sie Digitale Strategie voran

Beim Analysieren und Planen fällt ebenfalls auf, welche Prozesse und Tools optimiert werden können. Dauerbrenner in der Online-Kommunikation bleibt auch im Jahr 2019 das Thema Personalisierung. Es genügt nicht mehr, den Leser in der Mail mit seinem Namen anzusprechen. In den letzten Jahren haben sich die technischen Möglichkeiten für eine stark individualisierte und kontextabhängige Kundenansprache erweitert. Anstelle von einer regelbasierten Personalisierung setzen immer mehr Unternehmen auf eine KI-basierte Personalisierung. Jeder Klick oder Nicht-Klick lässt die Personalisierungssoftware ein neues Detail über eine Person lernen. Inhalte werden nicht nur nach Zielgruppen, sondern für jede Person individuell und Echtzeit in E-Mails und auf der Webseite angezeigt.

Bilden Sie sich weiter

Wie stellen Sie sich eigentlich Ihre persönliche Weiterentwicklung vor? Sei es, dass Sie sich die Zeit nehmen öfter ein Webinar anzusehen oder Konferenzen und Workshops besuchen – während der Jahresplanung fallen einem auch Wissenslücken auf. Stopfen Sie diese, indem Sie in einem ersten Stepp über Ihren Tisch schauen und sich mit Kollegen aus anderen Teams austauschen. 

Fazit: Diese Tipps machen wirklich Sinn

Zum Start ins neue Jahr wollen wir oft gleich alles verbessern und anpacken. Kein Projekt ist groß genug und kein Ziel unerreichbar. Doch dann holt uns der Arbeitsalltag wieder ein. Zu viel Kaffee, der Heißhunger während des Nachmittagstiefs und dringende Projekte lassen wenig Zeit.

Schade eigentlich, denn wenn man sich realistische Ziele bei seinen Vorsätzen setzt, kann man wirklich etwas im Job bewegen. Gute Vorsätze sind schnell gefasst – und schnell wieder vergessen. Die Zeit zwischen den Jahren eignet sich, um innezuhalten und eine Bilanz zu ziehen. Das gilt nicht nur privat, sondern auch im Job. Es muss nicht sein, dass sich nach ein paar Wochen die alten Gewohnheiten wieder einschleichen. Deshalb zum Abschluss noch ein paar Gedankenstützen:

  • Formulieren Sie Ihre Ziele deutlich. Oft scheitern wir, weil wir sie zu ungenau formulieren.
  • Stellen Sie sich den Erfolg Ihres Projekts vor, umso mehr Kraft schöpfen Sie daraus es umzusetzen.
  • Bleiben Sie bescheiden. Stecken Sie Ihre Ziele nicht zu hoch.
  • Planen Sie auch Misserfolge mit ein.

Egal, was Ihr Jahresrückblick Ihnen über die bisherigen Kampagnen verrät, jetzt werden die Karten neu gemischt. Starten Sie gut vorbereitet ins neue Jahr. 

Marc Bohnes

Marc Bohnes

Product Strategy Director

Email: [email protected]


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